GSB 7.0 Standardlösung

Szenarienbildung (SP-101)

Das Bild zeigt eine gläserne Weltkugel, die im Gras liegt Quelle: © stockWERK- Fotolia

Die Arbeiten im Themenfeld 1 basieren auf vielfältigen Szenarien – sprich Annahmen über die Zukunft. Hierbei stehen insbesondere die Szenarien zur zukünftigen Emission von Treibhausgasen im Mittelpunkt, aber auch Landnutzungs-, Bevölkerungsentwicklungs-, Verkehrsentwicklungs- und Meeresspiegelanstiegszenarien sollen bestmöglich einbezogen werden.

Anhand von Modellsimulationen (Klima- und Impaktmodelle) wird für verschiedene atmosphärische, ozeanographische und hydrologische Größen der zukünftig zu erwartende Wandel berechnet und bewertet. Damit können in den anderen Schwerpunktthemen (Hochwassergefahren, Sturmgefahren, Hangrutschungen, Schiffbarkeit und Wasserbeschaffenheit) die zu erwartenden Auswirkungen auf Verkehr und Infrastruktur abgeschätzt und entsprechende Anpassungsoptionen vorgeschlagen werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Ableitung von zukünftigen Änderungen bezüglich des Auftretens von Extremereignissen dar. Hier stehen relativ große modelltechnische und statistische Unsicherheiten relativ hohen Schadenspotenzialen und Genauigkeitsanforderungen gegenüber.

Innerhalb dieses Schwerpunktes wird ein für die Arbeiten im Expertennetzwerk gültiger Rahmen für die Auswertung von Klimaprojektionsdaten abgestimmt (z.B. Ensemblebildung, Betrachtungszeitscheiben und -serien, zeitliche und räumliche Auflösung, Bias-Minimierung) und die entsprechenden Daten den Projektpartnern in konsistenter und möglichst nutzergerecht aufbereiteter Form zur Verfügung gestellt.

Koordination:

Dr. Andreas Walter und Susanne Brienen, Deutscher Wetterdienst

Beteiligte Behörden:

  • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
  • Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)
  • Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
  • Deutscher Wetterdienst (DWD)
  • Eisenbahn-Bundesamt (EBA)