GSB 7.0 Standardlösung

Minderungsmöglichkeiten von verkehrsbedingten Geräuschemissionen und Lärmimmissionen in Luft (SP-205)

Das Bild zeigt eine Lärmschutzwand an Bahngleisen Quelle: © schulzfoto - Fotolia

Lärmschutzmaßnahmen in der Lärmvorsorge oder Lärmsanierung werden derzeit von den verschiedenen Verkehrsträgern getrennt voneinander betrachtet. Bei diesen Verkehrsträgern handelt es sich um den Schienenverkehr, den Straßenverkehr, den Luftverkehr und die Schifffahrt. Eine getrennte Betrachtung der Lärmsituation ist in der Regel ausreichend. Jedoch gibt es sogenannte Bündelungslagen oder Knotenpunkte, an denen zwei oder mehr Verkehrsträger zur Lärmbelastung beitragen. Für solche Fälle gibt es keine Vorschriften und Verfahrensweisen, um eine gemeinsame Lösung zu erzielen.

Ziel des Projektes ist eine verkehrsträgerübergreifende Zusammenführung der Schallimmissionsbelastung in solchen komplexen Situationen. Hierfür müssen Bewertungsmaßstäbe erarbeitet werden, die eine Auslösung von adäquaten Maßnahmen nach sich ziehen. Ziel ist es, ein Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, der Lösungen für verschiedene Szenarien aufzeigt. Zur Steigerung der Akzeptanz sollen auch Möglichkeiten zur Einbeziehung Betroffener gefunden werden.

Koordination:

Michael Chudalla, Bundesanstalt für Straßenwesen

Beteiligte Behörden:

  • Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)
  • Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Deutsche Flugsicherung (DFS)
  • Eisenbahn-Bundesamt (EBA)