GSB 7.0 Standardlösung

Ökologische Vernetzung zur Förderung der Biodiversität und der strukturellen Lebensraumvielfalt (SP-201)

Das Bild zeigt eine Landschaft mit Wiesen und Wäldern Quelle: © DEGES

Die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, die Verschiedenheit der Individuen und ihrer Lebensräume – kurz: die Biodiversität – benötigt Flächen und Verbindungsachsen, damit sie erhalten und wo möglich wieder erhöht werden kann. Das Netz der Verkehrswege kann dabei einerseits flächenmindernd und trennend, andererseits aber auch verbindend wirken. Verkehrsnebenflächen (Seitenstreifen, Böschungen, Dämme, Wasserwege) sind solche Areale mit dem Potenzial zur Vernetzung und für einige geschützte Artengruppen (z. B. Reptilien) stellen sie auch Schwerpunktlebensräume dar. Die durch die Infrastruktur gegebenen Verbreitungsachsen sind daher, genauso wie Schneisen, Querverbauungen, Unterführungen oder Überbrückungen, ökologisch durchgängig und zukunftsfähig zu gestalten. In diesem Projekt werden deshalb verkehrsträgerübergreifende Konzepte zur Förderung der Biodiversität entwickelt, um Verkehrswege ökologisch aufzuwerten. Damit werden zugleich bestehende Anforderungen aus Gesetzen, internationalen Richtlinien und nationalen Strategien (z. B. die „Strategie zur vorbildlichen Berücksichtigung von Biodiversitätsbelangen auf allen Flächen der öffentlichen Hand“) erfüllt.

Koordination:

Dr. Andreas Sundermeier, Bundesanstalt für Gewässerkunde

Beteiligte Behörden:

  • Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)
  • Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Eisenbahn-Bundesamt (EBA)