GSB 7.0 Standardlösung

Entwicklung von Verfahren und Vorgehensweisen für die Erfassung und Beurteilung des Bestands (SP-301)

Faktoren wie das Bauwerksalter, Klima- und Natureinwirkungen sowie Schwachstellen im Baumaterial können die Verkehrssysteme stark beeinflussen. Es ist daher notwendig, allgemeingültige Vorgehensweisen zu entwickeln, mit denen sich die Infrastruktur beurteilen und hinsichtlich Verlässlichkeit und Sicherheit bewerten lässt.

Das Schwerpunktthema legt den Fokus den Zustand von Bauwerken der Verkehrsinfrastruktur. Dabei ist es das Ziel, Erkenntnisse, Verfahren und Vorgehensweisen bereitzustellen, um die verschiedenen Objekte noch besser bewerten zu können. Erst mit detailliertem Wissen über den Zustand und die Zustandsentwicklung ist es möglich, Entscheidungen über Maßnahmen wie Instandsetzung oder Neubau zu treffen.

Ein Fokus der Arbeiten in SP-301 ist es, die Dauerhaftigkeits- und Tragreserven im Bauwerk zu mobilisieren und möglichst viele Objekte langfristig zu erhalten. Dabei geht es zum einen um die Bewertung der Leistungsfähigkeit und des Nutzens von zerstörungsfreien Prüfverfahren, der Verfahren zur Dauerüberwachung von Ingenieurbauwerken sowie um die Einbindung von Inspektions- und Überwachungsmaßnahmen in Ertüchtigungsstrategien.

Koordination:

Dr. Martin Friese, BASt

Beteiligte Behörden:

  • Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
  • Eisenbahn-Bundesamt (EBA)
  • Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)

Projekte: